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Bad Honnef und Umgebung

Arbeitsreiche Tage für die Honnefer Rotkreuzler

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Bad Honnef | Seit Mitte Juli unterstützen Honnefer Rotkreuzler regelmäßig den DRK Kreisverband Rhein-Sieg bei der Flüchtlingsbetreuung in Troisdorf und Hennef. Zeitgleich wird in Zusammenarbeit mit Handwerkern aus dem Siebengebirge mit Hochdruck an der Erweiterung des DRK Zentrums in der Austraße gearbeitet.

Zahlreiche kleine Restarbeiten im Neubau müssen noch durchgeführt werden, damit ab Mitte September der Altbau renoviert werden kann.

Viele kleinere Veranstaltungen und das Rockfestival Rheinspaziert sorgten in den letzten Tagen für reichlich ehrenamtliche Arbeit in den Reihen des Ortsvereins. Rheinspaziert mit seinen knapp 30 Hilfeleistungen, wovon fünf der versorgten Personen zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus gefahren wurden, war der arbeitsreichste Dienst in den letzten Wochen. “Trotz der leichten Aufregung aufgrund der Wetterlage war es unsgesamt ein normales Einsatzaufkommen” so Einsatzleiter Jens Koelzer. “Wir sind ein seit Jahren eingespieltes Team und konnten daher auch die kurzzeitigen Einsatzspitzen professionell abarbeiten. Besonders erfreulich war, dass es dieses Jahr zu keinerlei gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen ist.”

Volle Terminkalender und die Urlaubszeit haben die Bad Honnefer nicht davon abgehalten, in Königswinter für die Planung einer Landeseinrichtung für Flüchtlinge sofort logistische Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Insgesamt wurden über 300 Decken, Kopfkissen, entsprechende Bezüge, Handtücher, Hygienesets aus den Beständen des Ortsvereins zu Verfügung gestellt und direkt nachbestellt, um für weitere Notfälle ausreichend Material vor Ort zu haben. Außerdem galt es, für die ersten Stunden Baby- und Kindernahrung zu organisieren und zur Notunterkunft zu transportieren.

Blick ins DRK-Lager

Blick ins DRK-Lager

Samstags wurde der Shuttleservice für die ärztlichen Untersuchungen mit zwei Mannschaftswagen unterstützt. Vorstandsmitglied Brigitte Waßmann: „Neben dem täglichen Geschäft der Hilfsorganisationen im Sanitätswachdienst, der Blutspende und Jugendarbeit sorgen vor allem die Anfragen im Bereich der Flüchtlingshilfe dafür, dass die ehrenamtlichen Kapazitäten an Ihre Grenzen stoßen. Wir versuchen so viele Anfragen wie möglich zu bedienen. Jedoch hat auch jeder ehrenamtliche Helfer ein Berufs- und Privatleben, welches er mit seinem ‘Hobby’ vereinen muss. Das ist bei der Fülle von Anfragen derzeit ein Drahtseilakt.“

Aktuell beteiligen sich drei Honnefer Rotkreuzler mit dem DRK Kreisverband an einer fünftägigen Schiffsreise auf dem Rhein. Seit Jahren unterstützen die Honnefer die Reise für Menschen mit Behinderung von Königswinter nach Holland.

Bereits am nächsten Wochenende steht für die Honnefer Betreuungsspezialisten der nächste Einsatz an. In Troisdorf findet der Landesjugendfeuerwehrnachweis statt. Gemeinsam mit den Kollegen des DRK Troisdorf sind sie für die Mittagsverpflegung für über 500 Teilnehmer zuständig. In der Woche darauf geht bereits wieder die Zusammenarbeit mit den Dragons Rhöndorf weiter. Dort übernehmen die Helfer zwei Tage die medizinische Versorgung des GezeitenHaus Cup in der Menzenberger Sporthalle. Zeitgleich findet am Sonntag 06.09.2015 von 09:00 – 13:00 Uhr die nächste Blutspende in der Konrad-Adenauer-Schule statt.

Fotos/Text: DRK Bad Honnef

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Spendenfreitag – Geldsegen für Bad Honnefer Vereine und Organisationen

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Bad Honnef | Heute war in Bad Honnef Sweet Friday statt Black Friday. Anlässlich seines 80. Geburtstags sammelte Hit-Markt-Gründer Juppi Pütz Spenden, die er heute an Bad Honnefer Vereine und Organisationen verteilte. Insgesamt kamen 8.000 EUR zusammen.

Am Abend bekam der THW-Ortsverein Bad Honnef Besuch von den Honnefer Jungs, eine 30 Jahre alte Stammtischgemeinschaft, die ihre Knobelgewinne einmal im Jahr an Honnefer Pänz verteilt. Diesmal gingen 500 EUR an die THW-Jugend. Die schaffte sich von dem Geld neues Sicherungsmaterial an.

 

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Bad Honnef und Umgebung

“Sind die dort eigentlich alle verstrahlt?”

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Bad Honnef | In Selhof wird das dritte Teilstück “Linzer Straße” fertiggestellt, in der Bahnhofstraße wurde mit Kanalbaumaßnahmen begonnen. Bedeutet für Verkehrsteilnehmer und Anlieger: viel Stress. Und den geben sie offenbar an die Kommunalpolitiker weiter.

So berichtete in der Ratssitzung gestern Abend die stv. Fraktionsvorsitzende des Bürgerblocks, Katja Kramer-Dißmann, von unerträglichen Verkehrszuständen in Selhof. Der Verkehr wird dort über den Feilweg, die Kucksteinstraße und die Menzenberger Straße umgeleitet. Unter anderem sei sie wegen der Situation von wütenden Bürgern gefragt worden, ob die im Rathaus eigentlich alle “verstrahlt” seien.

Dißmann forderte nun gebündelte Aktionen, um das Chaos zu beenden. Dabei regte sie unter anderem intelligente Lösungen, kleinere Busse und die Prüfung weiterer Umleitungsmöglichkeiten an.

Die Verwaltung sagte zu, sich des Themas kurzfristig anzunehmen.

Auf verkehrstechnische Missstände im Bereich der Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße machte FDP-Fraktionsvorsitzende Martina Ihrig  aufmerksam. Außerdem schilderte sie Beobachtungen, nach denen dort teilweise nur sehr schleppend gearbeitet würde, manchmal hätte sie überhaupt keine Arbeiter auf der Baustelle gesehen.

Die Verwaltung wies darauf hin, dass es anfangs zu verspäteten Materiallieferungen gekommen sei.

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Bad Honnef und Umgebung

Einer hielt an: Paketzusteller hilft 76-Jährigem auf der Schmelztalstraße

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Bad Honnef | Paketzusteller haben in diesen Tagen richtig Termindruck. Vollgepackte Ladeflächen, volle Straßen, die ständige Suche nach Parkplätzen und schlechtes Wetter verlangen den Fahrern alles ab. Dennoch zögerte ein Paketzusteller am Donnerstagnachmittag nicht lange, als er im Dunkeln auf der stark befahrenen Schmelztalstraße im Waldstück bei Bad Honnef einen Mann bemerkte, der dort am Straßenrand herumirrte.

Der Auslieferungsfahrer unterbrach seine Tour, stoppte und sprach den Mann an. Da dieser augenscheinlich unterkühlt war und auf Grund einer geistigen Behinderung keine Angaben zu seinem Wohnort machen konnte, setzte der Fahrer den 76-Jährigen in seinen Wagen und fuhr ihn sofort zur Polizei in Oberpleis. Die Beamten dankten dem Fahrer ausdrücklich für sein Engagement. Der wollte davon aber nichts wissen und erwiderte lediglich, dass dies seine Pflicht gewesen sei. Anschließend setzte seine Fahrt fort.

Die Herkunft des 76-Jährigen konnte durch die Polizei ermittelt werden. Der Mann wurde kurze Zeit später von Betreuern abgeholt und zu seiner Wohnanschrift in Bad Honnef gefahren.

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