Bad Honnef

Alte Sparkassendokumente: Stolz auf eigenes Kreditinstitut

Zur Verfügung gestellt von Martin Maus

Bad Honnef | Immer mehr Sparkassenfilialen werden geschlossen. Schuld daran sind hauptsächlich die niedrigen Zinserträge. Betroffen sind vor allem ländliche Gegenden.
Der Geschäftsführer des Deutschen Landkreistages Hans-Günter Henneke fordert ein Umdenken. Man solle nicht generell den Rückzug aus der Fläche propagieren, nur weil es vielleicht hier und da nicht wirtschaftlich sei, zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung. Wenn eine Sparkasse zu viele Filialen schließen würde, ginge die Verankerung im Raum verloren.

Auch in Bad Honnef wird sich die Landschaft der Städtischen Sparkasse verändern. Voraussichtlich ab März wird sie mit der Kreissparkasse Köln fusionieren.

Heimatforscher Martin Maus schickte „Honnef heute“ Dokumente aus einer Zeit, in der mit ziemlicher Sicherheit noch niemand an eine solche Entwicklung dachte. Sie zeigen Beiträge der HVZ zur Eröffnung der Stadtsparkasse im Juli 1897.

Maus: „Da war Honnef noch stolz auf ein eigenes Kreditinstitut.“

Für 600 Mark gabs 3,5 Prozent Zinsen. Heute müssen Sparer für Guthaben bereits „Strafzinsen“ zahlen. Dafür sind die Öffnungszeiten heute kundenfreundlicher. Geöffnet war die Sparkasse damals immer jeden Dienstag und Freitag von 9 bis 12.

 

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