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Alexander Rettig: Für die baulichen Belange ist der Eigentümer verantwortlich

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Lasset die Kindlein zu mir kommen - kommt der Träger seiner Verantwortung nach, wird das auch in der Zukunft der Fall sein

Lasset die Kindlein zu mir kommen – Kommt der Träger seiner Verantwortung nach, wird das auch in der Zukunft der Fall sein

Bad Honnef | Schwere Zeiten für den Kindergarten St. Johannes. Ihm droht wegend baulicher Defizite im Sommer die Betriebsschließung.

Der wirtschaftliche ausgerichtete Träger, die CURA Katholische Einrichtungen im Siebengebirge gGmbH, möchte eine Beteiligung der Stadt Bad Honnef an der Refinanzierung von Investitionskosten, die Verwaltung lehnt ab. Von Bürgermeisterin Feiden erwartet die CDU schnelle Lösungen. Honnef heute wollte von CDU-Stadtratsmitglied und stv. Jugendhilfeausschussvorsitzendem Alexander Rettig wissen, was er empfiehlt.

Honnef heute: 2009 übernahm die CURA den Kindergarten St. Johannes. Seitdem wurde in die bauliche Entwicklung offensichtlich nicht investiert. Machen Sie dem Träger deswegen Vorwürfe?

Alexander Rettig: Das Gebäude des CURA Kindergarten gehört nicht der Stadt Bad Honnef. Daher ist in erster Linie der Eigentümer für den Unterhalt und die baulichen Belange verantwortlich.

Honnef heute: Hinter dem Träger steht die Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe, einer der größten kirchlichen Krankenhausträger und nicht arm. Soll die Stadt hier Gelder gewähren, auf die zum Beispiel wesentlich finanzärmere freie Träger bislang verzichten mussten?

Alexander Rettig: Die Beschlusslage des JHA hat aufgezeigt, dass es keine Sonderbehandlung geben wird.

Honnef heute: Sähen Sie es lieber, ein anderer Träger würde lieber heute als morgen die Einrichtung übernehmen, damit die pädagogische Arbeit reibungslos fortgesetzt werden kann?

Alexander Rettig: Zunächst möchte ich die Gespräche der Bürgermeisterin abwarten und hoffen, dass es nun schnell zu einer tragfähigen Lösung kommt. Sollte es zu keiner Einigung kommen, hatte Bürgermeisterin Feiden in der letzten JHA-Sitzung angekündigt, sie habe Plan B, C und D. Leider sind diese Pläne bisher nur der Bürgermeisterin bekannt.

Honnef heute: Sie fordern von der Stadt schnelle Lösungen. Welche würden Sie der Bürgermeisterin empfehlen?

Alexander Rettig: Unseres Erachtens fehlt in erster Linie ein adäquates Raumangebot. Dafür haben wir in der vergangenen Woche Vorschläge unterbreitet. Denkbar wäre für eine vorübergehende Nutzung das Pfarrheim Sankt Johann Baptist. Am besten wären allerdings kreative Lösungen, um den Kindergarten am bisherigen Standort zu erhalten. Für eine längerfristige Nutzung könnten die Räumlichkeiten der Handelsschule dienen.

 

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Bad Honnef und Umgebung

Wachsende Hochschule: 5.000 Studierende an der IUBH

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Bad Honnef | Die Internationale Hochschule Bad Honnef ∙ Bonn (IUBH) begrüßt ihren 5.000 Studierenden: Raphael Beck aus Saarbrücken schrieb sich in den Fernstudiengang „Gesundheitsmanagement“ ein.

In den vergangenen drei Jahren haben sich die Studierendenzahlen der IUBH mehr als verdreifacht. Die 5.000 Studierenden kommen zu je einem Drittel aus den Hochschulbereichen internationales Präsenzstudium, Fernstudium und Duales Studium.

Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet die IUBH bei den Fernstudiengängen, die sie seit 2011 anbietet. „Inzwischen hat sich ein berufsbegleitendes Studium zum Karriere-Turbo entwickelt“, sagt Rektor Ingo Dahm. „Das Online-Studium der IUBH mit seinen flexiblen Präsenzveranstaltungen und den monatlichen Prüfungsterminen ist ideal für Berufstätige, die keine Studierpause einlegen können oder wollen – aber auch für Eltern, die Kind und Weiterbildung vereinbaren möchten und Menschen, die erst spät ihre akademischen Neugier entdecken.“

Auch Raphael Beck schrieb sich in das Fernstudium ein, um Karriere und Studium vereinbaren zu können. „Als Profi-Badmintonspieler reise ich häufig zu Wettkämpfen ins Ausland. Daher habe ich nach einem möglichst flexiblen Studienmodell gesucht. Jetzt im Fernstudium kann ich von überall aus auf den virtuellen Campus mit meinen Studienunterlagen zugreifen und unterwegs lernen. Außerdem bestimme ich selbst, wann und wo ich meine Klausuren schreibe.“ (SEL)

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Bad Honnef und Umgebung

SPD – Alte, ehrwürdige Partei der Junggebliebenen lud ein

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Bad Honnef | Die SPD rief und viele kamen. Auch Otto Neuhoff sprach beim Neujahrsempfang  der “alten, ehrwürdigen Partei der Junggebliebenen” (Vorsitzender Guido Leiwig) heute im Foyer des Kurhauses. Und beglückwünschte die Sozis zum stärksten Wachstum aller politischen Parteien in Bad Honnef.

Daran erinnerte auch noch einmal Parteivorsitzender Leiwig: “Mit 24,76 Prozent der Stimmen haben wir 5,5 Prozent zugelegt und konnten zwei Wahlkreise direkt gewinnen.” Nun müssten die Sozialdemokraten sozialdemokratische Werte in die Kommunalpolitik einbringen. Herausforderungen gebe es genug und Leiwig nannte Themen wie den Haushalt, die Sporthalle, die Landesgartenschau, das integrierte Handlungskonzept …

Unter einem sozialen Bad Honnef verstehe er unter anderem bezahlbaren Wohnraum für alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Internetentwicklung müsse vorangetrieben werden, die kulturelle Entwicklung und die Verkehrssituation. Zur Bahnhofsdiskussion machte er noch einmal deutlich, dass die SPD für den Erhalt des Bahnhofs in Bad Honnef-Stadt sei.

Otto Neuhoff, der bis weit nach Mitternacht Präsenzpflichten bei der Prinzenproklamation in Aegidienberg und der Halt Pol-Starterparty nachkam, hob noch einmal die Wichtigkeit gemeinsamen Handelns in Bad Honnef hervor, sieht die Stadt dabei auf einem guten Weg: “Ich glaube daran, dass die Kraft der Beziehungen Bad Honnef nach vorne bringt und habe das Gefühl, im Moment funktioniert das gut”.

Festredner Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium, sprach zum Thema Wirtschaftsförderung und erklärte, dass unter Wirtschaftsförderung nicht mehr nur die Ansiedlung von Unternernehmen zu verstehen sei, sondern strategisches Denken, Planen und Handeln. Es ginge um Innovationen, Marketing und Vernetzung – nicht um die Erhöhung der Gewerbesteuer.

Zum Abschluss ehrte Guido Leiwig traditionell 17 SPDler für langjährige Mitgliedschaft: 10 Jahre – Jan Behrens, Frank Schneider, Peter Weidner; 25 Jahre – Marie-Luise Günther, Thorsten Hennings, Rolf Herling, Gerlinde Klein, Hans-Eckhard Krüger, Johannes Kuppe, Kerstin Ploghaus-Niemöller, Christine Reisinger; 40 Jahre – Erika Grobe-Kunz, Michaela Lübbering, Dagmar Schmidt, Ulrich Schmidtmann; 50 Jahre- Karl Olbrück; 60 Jahre – Edith Lauritzen.

 

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Im Focus

Pech für TV Eiche – Handballer verlieren knapp

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Bad Honnef | Für die Handballer des TV Eiche war es eins der wichtigsten Spiele in der laufenden Saison. Am Ende reichte es nicht zu einem Punktegewinn. Mit 27:30 mussten sich die Honnefer dem Spitzenreiter der 2. Kreisklasse, der HSG Niederpleis/St. Augustin, geschlagen geben. Nach dem 33:29-Sieg der des TSV Bonn rrh. 4 gegen SG Ollheim-Straßf. 3 liegt Honnef nun auf Platz drei.

Lesen Sie den ganzen Bericht auf sportfruende.de

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