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Hunff & Honff

Adieu Profilneurosen

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Hunff und Honff | Die Welt rückt zusammen – im Siebengebirge hingegen kämpfen Kommunen noch um eigene Vorherrschaften. Eine weitere Depression à la Gesamtschule darf es nicht geben.

Gut so, dass fortschrittliche Kräfte ihre Lehren ziehen und offensiv Gemeinsamkeit fordern. Interessant, dass die beiden Parteien unabhängig voneinander und fast zeitgleich die Vision “Freies, soziales, bezahlbares Siebengebirge” haben – noch bevor der Stuhlgang auf öffentlichen Rathaustoiletten 30 EUR kostet. Lektüre aus der Stadtbibliothek exklusive.

Bemerkenswert, dass es sich wieder um Sozialdemokraten und Liberale handelt – auf europäischer Ebene spielten sie zwischen 1969 und 1982 schon einmal eine völkerverbindende Rolle. Uns reicht eine bürgerverbindende vor und hinter den sieben Bergen.

Ganze Scherbenberge müssen die Christdemokraten nach dem Gesamtschul-Desaster aufkehren. Schneller ginge das, wenn die dort Verantwortlichen endlich persönliche Konsequenzen zögen. Was der Bad Honnefer CDU helfen würde. Um interkommunale Politik im Siebengebirge glaubwürdig vertreten zu können, kann sie nicht mehr mit solchen Ungemach speienden CDU-Drachen kooperieren.

Mehr Bürgernähe und politisches (Selbst-)Bewusstsein in Bad Honnef und dem Siebengebirge!

Schluss mit Ego-Trips und Profilneurosen!

Warum diese Erscheinungen besonders häufig zwischen Erpel und Drachenburg eine Rolle spielen? Wäre mal zu klären.

 

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Bad Honnef

Die Stadt mit Herz

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Von Konzept keine Rede

Die Geheimnisse um die Dachmarke sind gelüftet. Das Bad Honnefer Wappen bekommt ein Herz, oben drüber steht “Lebensfreude verbürgt – Bad Honnef”.

Was irritiert bei dem bisherigen Dachmarkenprozess ist diese Geheimniskrämerei. Hinsichtlich der Dachmarke fand mit den Bürgern kein Austausch statt – abgesehen von einer “Expertenrunde”. Dabei geht es doch ums “Herz” der Stadt – die Bad Honnefer.

Als die Bankenstadt Düsseldorf 2013 ihre Dachmarke entwickelte, erklärten die Verantwortlichen, der Entstehungsprozess der Dachmarke sei bewusst stark partizipativ angelegt worden. Denn anders als bei Unternehmen könne eine Dachmarke für eine Stadt nur entwickelt und mit Leben gefüllt werden, wenn sie unter möglichst breiter Beteiligung entstehe und somit hohe Akzeptanz finde. So seien zuallererst die Bürgerinnen und Bürger gefragt worden, wie sie die Stadt und ihre Identität sähen.

Einst schrieben sich Stadt und Politik den Slogan “Dialog Bad Honnef” auf die Fahnen. Merkwürdige Entwicklung. Oder?

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Bad Honnef

Prinz Markenherz

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Von Konzept keine Rede

Eine attraktive Stadt braucht keine Dachmarke. Ihr Name ist die Marke. Bad Honnef scheint da mit sich ein Problem zu haben. Deshalb hat der Rat beschlossen: Das positive Image muss gestärkt werden.

Ob die Dissmanns, Wolffs, Leiwigs und wie sie alle heißen da wirklich die Dimension eines Dachmarkenaufbaus und einer Dachmarkenführung richtig eingeschätzt haben?

Einen mittleren fünfstelligen Betrag soll die Marke kosten. Genaueres wollte Bürgermeister Otto Neuhoff nicht sagen. Die Dachmarke bis zum Erfolg zu entwickeln, dürfte locker einen sechsstelligen Betrag verschlingen.

Testimonials von Jörg Pütz, Georg Zumsande und dem Rüdiger Fuchs versprühen Begeisterung und schwärmen vom richtigen Weg. Von den jungen Wilden unter den Bad Honnefer Unternehmern saß wohl niemand in der Expertenrunde. Soll strategische Gründe gehabt haben. Man hätte sie im Vorfeld befragt.

Und: Eine Dachmarke soll die Bürger und Bürgerinnen begeistern. Die wurden aber bisher noch gar nicht dazu befragt, was sie begeistern würde. Weil: Dann würde alles viel zu lange dauern.

Die Einführung einer Dachmarke für Bad Honnef ist ein guter Gedanke. Schon der dauerhafte Prozess kann die Bevölkerung stärker zusammenführen. Aber eine Marke, die “von Profis für Profis” hinter verschlossenen Türen erdacht wird, wird vermutlich zunächst mit Akzeptanzproblemen zu tun haben. Es sei denn, Slogan, Logo und Konzept schlagen ein wie eine Rakete und begeistern auf Anhieb die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Probleme gibts bereits mit einem Herzen, das das Wappen der Stadt verzieren soll. Schon ein Herz ohne Wappen als Transporteur von (Marken)-Emotion scheint nicht der Kreativität letzter Schluss zu sein. Ein anderes Detail, wenn es nicht noch korrigiert wird, könnte zu weitaus größerem Unverständnis führen.

Bad Honnef ist gespannt auf die Auflösung. Und honoriert hoffentlich den Mut von Prinz “ON” Markenherz frei nach dem Motto: “Wir bringen Bad Honnef nach vorn!”

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Hunff & Honff

Sagen, worum es wirklich geht

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Von Konzept keine Rede

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