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Bad Honnef und Umgebung

7MMN-Riesenevent – Über 2500 Besucher rockten in Bad Honnefer und Königswinterer Kneipen

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Stadt Siebengebirge | Ein Riesending! 2500 Besucher (Vorjahr 2000) kamen aus Köln, Bonn, dem Rhein-Siegkreis, Kreis Neuwied … zur diesjährigen Kneipennacht, der 7Mountains Music Night ins Siebengebirge. Das könnte zu einer Hochburg der Kunst werden, wenn Königswinters Stadtmütter und -väter alles richtig machen und die Halle 3 der Lemmerzwerke einer entsprechenden Verwendung zuführen. Dann gäbs in Königswinter “Großkunst”, in Bad Honnef “Kleinkunst” Allein der Weg vorbei an dem neuen Flüchtlingslager am Palastweiher in Königswinter bedrückte und machte krasse Gegensätze deutlich.

Helge Kirscht zufrieden über den Erfolg

Helge Kirscht zufrieden über den Erfolg

In der Halle 3, in der zurzeit auch die Ausstellung XXL – große Kunst in großen Hallen stattfindet, rockten bei 7MMN die Schotten ab. Mit der Gruppe „Break the Butterfly“ kam eine echte Knaller-Band an den Rhein, die das Verlangen der Fans nach Scottish Folkrock mächtig steigerte. „Break the Butterfly“, die am Abend zuvor noch einen Gig in Bonn hatte, wäre aber wahrscheinlich niemals vor den sieben Bergen aufgetreten, hätte nicht der Bad Honnefer Pierre Kruff den Kontakt hergestellt. Mit seiner Agentur bringt er Schottland der deutschen Welt näher und 7MMN-Macher Helge Kirscht war der erste, der sich für die Möglichkeiten interessierte.

Die Musik im Bus stimmte auf die Kneipenmusik ein

Die Musik im Bus stimmte auf die Kneipenmusik ein

Insgesamt an 19 Orten in Königswinter, Bonn und den Bussen wurde Musik vom Feinsten gemacht. Zum ersten Mal dabei war das Sea Life und der Wassersportverein Honnef, der sein Bootshaus knüppeldicke voll hatte. Aber auch bei “Küfer Jupp” ging nichts mehr. Wie im letzten Jahr trat dort das Duo COINCIDENCE mit der hippsten Lichttechnik auf.

Die After-7MMN-Party startete diesmal im Gewölbe beim Mexikaner am Markt. Auch dort nur Superlative. Bei Live-Musik sollen die letzten Feier-Verrückten im Morgengrauen gegangen sein.

Begeistert Enno Kalisch, Schauspieler mit Wohnsitz Königswinter. Er fand besonders die Session in Bus 2 ziemlich gut, den Gypsiejazz und den Discofunk beim Mexikaner. Enno Kalisch tritt im nächsten Jahr bei “hautnah – Große Kunst im Kleinkunstkeller” in der Bad Honnefer Bergstraße 21 auf.

Der Honnefer Künstler Yerey Prieto-Schäfer besprühte das Reisemobil von „Break the Butterfly“

Der Honnefer Künstler Yerey Prieto-Schäfer besprühte das Reisemobil von „Break the Butterfly“

“Alles verlief friedlich”, zeigte sich Helge Kirscht erleichtert, keine Verletzten und kein Polizeieinsatz. “Besonders hervorzuheben ist allerdings die Resonanz auf die Lemmerzwerke und die schottische Band, die dort spielte. Das war wirklich überragend. Dort war auch die größte Besucherfrequenz”, so der Konzertmacher.

Im nächsten Jahr rechnet er mit weiteren Bühnen, “die ersten Anmeldungen habe ich schon”.

Zufrieden, Helge? “Ja, das bin ich, diesmal hat wirklich alles gestimmt, vom Wetter über die Werbung bis zu Band- und Locationauswahl. Ich freue mich, dass die 7MMN so angenommen wird, und mittlerweile sicherlich eines der 7gebirgs-Kulturhighlights ist. An so einem Abend wie gestern weiß man wieder, warum man ein Jahr hart gearbeitet hat”.

Lesen Sie auch Hunff und Honff: Am Palastweiher vorbei, nächste links …

Fotos: Thomas Scheben

 

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Spendenfreitag – Geldsegen für Bad Honnefer Vereine und Organisationen

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Bad Honnef | Heute war in Bad Honnef Sweet Friday statt Black Friday. Anlässlich seines 80. Geburtstags sammelte Hit-Markt-Gründer Juppi Pütz Spenden, die er heute an Bad Honnefer Vereine und Organisationen verteilte. Insgesamt kamen 8.000 EUR zusammen.

Am Abend bekam der THW-Ortsverein Bad Honnef Besuch von den Honnefer Jungs, eine 30 Jahre alte Stammtischgemeinschaft, die ihre Knobelgewinne einmal im Jahr an Honnefer Pänz verteilt. Diesmal gingen 500 EUR an die THW-Jugend. Die schaffte sich von dem Geld neues Sicherungsmaterial an.

 

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Bad Honnef und Umgebung

“Sind die dort eigentlich alle verstrahlt?”

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Bad Honnef | In Selhof wird das dritte Teilstück “Linzer Straße” fertiggestellt, in der Bahnhofstraße wurde mit Kanalbaumaßnahmen begonnen. Bedeutet für Verkehrsteilnehmer und Anlieger: viel Stress. Und den geben sie offenbar an die Kommunalpolitiker weiter.

So berichtete in der Ratssitzung gestern Abend die stv. Fraktionsvorsitzende des Bürgerblocks, Katja Kramer-Dißmann, von unerträglichen Verkehrszuständen in Selhof. Der Verkehr wird dort über den Feilweg, die Kucksteinstraße und die Menzenberger Straße umgeleitet. Unter anderem sei sie wegen der Situation von wütenden Bürgern gefragt worden, ob die im Rathaus eigentlich alle “verstrahlt” seien.

Dißmann forderte nun gebündelte Aktionen, um das Chaos zu beenden. Dabei regte sie unter anderem intelligente Lösungen, kleinere Busse und die Prüfung weiterer Umleitungsmöglichkeiten an.

Die Verwaltung sagte zu, sich des Themas kurzfristig anzunehmen.

Auf verkehrstechnische Missstände im Bereich der Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße machte FDP-Fraktionsvorsitzende Martina Ihrig  aufmerksam. Außerdem schilderte sie Beobachtungen, nach denen dort teilweise nur sehr schleppend gearbeitet würde, manchmal hätte sie überhaupt keine Arbeiter auf der Baustelle gesehen.

Die Verwaltung wies darauf hin, dass es anfangs zu verspäteten Materiallieferungen gekommen sei.

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Bad Honnef und Umgebung

Einer hielt an: Paketzusteller hilft 76-Jährigem auf der Schmelztalstraße

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Bad Honnef | Paketzusteller haben in diesen Tagen richtig Termindruck. Vollgepackte Ladeflächen, volle Straßen, die ständige Suche nach Parkplätzen und schlechtes Wetter verlangen den Fahrern alles ab. Dennoch zögerte ein Paketzusteller am Donnerstagnachmittag nicht lange, als er im Dunkeln auf der stark befahrenen Schmelztalstraße im Waldstück bei Bad Honnef einen Mann bemerkte, der dort am Straßenrand herumirrte.

Der Auslieferungsfahrer unterbrach seine Tour, stoppte und sprach den Mann an. Da dieser augenscheinlich unterkühlt war und auf Grund einer geistigen Behinderung keine Angaben zu seinem Wohnort machen konnte, setzte der Fahrer den 76-Jährigen in seinen Wagen und fuhr ihn sofort zur Polizei in Oberpleis. Die Beamten dankten dem Fahrer ausdrücklich für sein Engagement. Der wollte davon aber nichts wissen und erwiderte lediglich, dass dies seine Pflicht gewesen sei. Anschließend setzte seine Fahrt fort.

Die Herkunft des 76-Jährigen konnte durch die Polizei ermittelt werden. Der Mann wurde kurze Zeit später von Betreuern abgeholt und zu seiner Wohnanschrift in Bad Honnef gefahren.

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