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52 Altersjubilare "Ü100" im Rhein-Sieg-Kreis

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Rhein-Sieg-Kreis | Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erblickte sie das Licht der Welt, zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders hatte sie schon fast ihr erstes halbes Lebensjahrhundert vollendet. Und als Deutschland 1974 zum zweiten Mal Weltmeister wurde, war sie größtenteils bereits im Rentenalter: Die heutige „Generation Ü 100“.

Schon längst haben die Damen und Herren, die stolze drei Ziffern zur Dokumentation ihres Lebensalters benötigen, ihren „Exotenstatus“ verloren. Dass die Menschen immer älter werden, ist schließlich schon seit vielen Jahren kein Geheimnis mehr. Das dokumentiert auch die Statistik der Altersjubiläen im Rhein-Sieg-Kreis für das Jahr 2013: Insgesamt 52 Altersjubilare tragen seit vergangenem Jahr das Prädikat „Ü 100“. Davon feierten stolze 21 Seniorinnen und Senioren den 101. Geburtstag, 16 wurden 102 Jahre alt, bei acht jährte sich das Wiegenfest zum 103. Mal. Zwei Personen wurden im letzten Jahr stolze 104 Jahre alt, vier 105 Jahre und eine Person feierte sogar den 106. Geburtstag.
Auch der „Club der Hunderter“ wächst stetig: 52 Damen und Herren vollendeten 2013 das 100. Lebensjahr. Insgesamt verzeichnet die Statistik für das vergangene Jahr 104 Altersjubiläen – annähernd doppelt so viele wie 2001.

„In unserem landschaftlich schönen Kreis an Rhein und Sieg mit seiner hohen Wohnqualität lässt es sich gut leben – beste Voraussetzungen, um hier alt zu werden. Das ist neben dem medizinischen Fortschritt sicher auch ein Grund für die beachtliche Zahl der Altersjubiläen“, so Landrat Frithjof Kühn.

So lange die Lebensdauer, so beständig sind auch die Ehen im Rhein-Sieg-Kreis: Mit insgesamt 1.967 Ehejubiläen wurde die Rekordmarke des Jahres 2012 (1.984) im letzten Jahr nur knapp „verfehlt“.

1.537 Paare feierten 2013 die Goldene Hochzeit, haben also schon vor 50 Jahren ihr Eheversprechen gegeben. 332 Eheleute begingen die Diamanthochzeit – sie lebten 2013 seit 60 Jahren mit Trauschein zusammen. Auf 65 Jahre gemeinsamen Ehelebens (Eiserne Hochzeit) konnten 93 Paare zurückblicken, fünf Eheleute hatten sogar vor 70 Jahren den „Bund für’s Leben“ geschlossen (Gnadenhochzeit).

Zu solch besonderen Ehejubiläen ist es ebenso wie bei außergewöhnlichen Wiegenfesten guter Brauch, dass sich auch Landrat Frithjof Kühn oder eine der Vizelandrätinnen bzw. einer der Vizelandräte persönlich auf den Weg machen, um die Glückwünsche des Rhein-Sieg-Kreises zu überbringen. Wie beliebt diese Besuche sind, zeigen zahlreiche persönliche Briefe, mit denen sich die Ehejubilare für die persönlichen Glückwünsche bedanken. Und manchmal verraten die Jubelpaare sogar ihr Rezept für eine lange, glückliche Ehe … (ke)

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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