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Hunff & Honff

Demokratie leben, den Verein schützen

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Hunff und Honff | Der HFV kann sich glücklich schätzen – er hat mit die treuesten Fans der Liga. Sie zeigen die Farben des Vereins nicht nur regelmäßig in der Bad Honnefer Innenstadt, sondern auch bei allen Auswärtsspielen. Das ist Werbung für den Sport und Bad Honnef.

Jeder Mensch, der sich engagiert und mit seinen Idealen identifiziert, entwickelt Willenskraft und Kreativität. Bei den Fußball-Fans werden meistens nur die schlechten Beispiele bekannt. Dabei leben sie nicht nur ihren Sport, sie beteiligen sich auch zu großen Teilen an der Entwicklung positiver sozialer Strukturen – zum Beispiel im Kampf gegen die Rechtsradikalisierung in Stadien.

Aber auch ganz praktisch übernehmen sie Verantwortung. So beteiligen sich die Block A Boyz 1998 regelmäßig an gemeinsamen Arbeitswochenenden, hängen Plakate auf und sind auch sonst immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Ihr jüngstes Projekt ist die Facebook-Seite FV Bad Honnef. Daran könnte sich manch ein Verein und manch ein Unternehmen ein Beispiel nehmen.

Die Sache mit der Pyrotechnik ist wegen der Verletzungsgefahren ein zweischneidiges Schwert. Allerdings: Die sind beim Silvesterfeuerwerk mindestens ebenso groß, wenn nicht größer.

Atmosphäre hin, Atmosphäre her – so lange es keine andere Regelungen gibt, gibts auch keine Bengalos im Stadion. Das hat nichts mit Spießigkeit oder Bevormundung zu tun, das ist Demokratie. Und sehr undemokratisch ist es, wenn ein Verein wegen der Unbedachtheit seiner Fans Geldstrafen zahlen muss oder sogar ein Stadionverbot erhält. Was die mit Sicherheit nicht wollen.

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Bad Honnef

Herz Trumpf!

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Donnerstag stimmt der Stadtrat über die Dachmarke ab. Überflüssig. Das hat er längst getan. Wieso ist die Dachmarke sonst jetzt schon auf der Website der Stadt zu sehen?

Das Wappen darf nur noch in Verbindung mit dem neuen Logo genutzt werden. Die Vereine freuen sich. Allerdings gibt es Bestandsschutz.

Um möglichst schnell zu einem Ergebnis zu kommen, wurden die Bürgerinnen und Bürger erst gar nicht an einer Ideenfindung oder einer Bewertung beteiligt. Dafür stellte sie die Verhüllung der Rhöndorfer Kapelle vor vollendete Tatsachen. Aufregung pur.

Bislang ist der Dachmarkenprozess in erster Linie kein konstruktiver Aufreger, sondern ein Kommunikationsdesaster.

Vielleicht wissen 80 Prozent der Bad Honnefer gar nicht, was eine Dachmarke ist. Das hätte zunächst kommuniziert werden müssen.

Dann wäre eine “Marktanalyse” an der Tagesordnung gewesen um auch herauszufinden, was macht die Bad Honnefer eigentlich aus und womit können sie sich identifizieren.

Eine öffentlich gesteuerte Ideenfindung und Mitbestimmung bei der Entscheidung  hätte den Dachmarkenprozess und seine Macher geadelt.

All das hat nicht stattgefunden. Nein! Das ist nicht professionell. Und verbürgt schon gar keine Lebensfreude. Das ist – nicht zu verstehen.

In seinem Erklärvideo rechtfertigt Bürgermeister Otto Neuhoff das Vorgehen und bezieht sich auf die Leitbilddiskussion, die vor 14 Jahren stattgefunden hat und ohne Ergebnis blieb. Das sollte nicht noch einmal passieren. Und man habe die Bürger aktivieren wollen.

Aktivieren? Es ist dem guten Willen der Bürgerinnen und Bürger und der Vereine zu verdanken, dass Stadt und Politik die Dachmarke noch nicht um die Ohren geflogen ist. Ihr Engagement macht Bad Honnef aus und ihr Geld ist es, das die Stadtkasse füllt. Was sollen diese versteckten Vorwürfe?

Dass der Saynsche Hof noch nicht entwickelt ist, dürfte nicht auf  Inaktivität der Bürger zurückzuführen sein, ebenso wenig der aktuelle Zustand der Bahnhöfe, Straßen und Sportanalagen, des Rathausgebäudes, die Entwicklung des Bad Honnefer Südens, die Verkehrsführung, fehlende  Parkplätze und Fahrradunterkünfte …

Schade! Der Prozess einer Dachmarke kann ein guter sein. Und: Sicherlich kann man Verwaltung und Politik nicht unterstellen, sie wollten Schlechtes für ihre Stadt. Wie konnte es dennoch zu einer solch fehlgelaufenen Kampagnenvorbereitung  kommen? Was der Bürgermeister allerdings ganz anders sieht. Für ihn sind viereinhalbtausend Klicks auf ein Märchenvideo ein Erfolg. Bewertet wurde es auf YouTube bisher nur 56 Mal. 15 Usern gefiel es, 41 nicht.

Die Vereine und die Bürgerinnen und Bürger werden es auch diesmal wieder sein, die die Kohlen aus dem Feuer holen und hoffentlich eine  Dachmarke für Bad Honnef zum Erfolg führen. Alles andere wäre nach dem bisherigen Aufwand ziemlich schlecht. Nicht nur wegen des investierten Geldes, das die Kampagne bisher geschluckt hat, sondern auch aus Imagegründen. Das hätte Bad Honnef nicht verdient.

“Bad Honnef kann es besser”, schrieb ein User in seinem Facebook-Kommentar. Oder!

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Bad Honnef

Die Stadt mit Herz

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Die Geheimnisse um die Dachmarke sind gelüftet. Das Bad Honnefer Wappen bekommt ein Herz, oben drüber steht “Lebensfreude verbürgt – Bad Honnef”.

Was irritiert bei dem bisherigen Dachmarkenprozess ist diese Geheimniskrämerei. Hinsichtlich der Dachmarke fand mit den Bürgern kein Austausch statt – abgesehen von einer “Expertenrunde”. Dabei geht es doch ums “Herz” der Stadt – die Bad Honnefer.

Als die Bankenstadt Düsseldorf 2013 ihre Dachmarke entwickelte, erklärten die Verantwortlichen, der Entstehungsprozess der Dachmarke sei bewusst stark partizipativ angelegt worden. Denn anders als bei Unternehmen könne eine Dachmarke für eine Stadt nur entwickelt und mit Leben gefüllt werden, wenn sie unter möglichst breiter Beteiligung entstehe und somit hohe Akzeptanz finde. So seien zuallererst die Bürgerinnen und Bürger gefragt worden, wie sie die Stadt und ihre Identität sähen.

Einst schrieben sich Stadt und Politik den Slogan “Dialog Bad Honnef” auf die Fahnen. Merkwürdige Entwicklung. Oder?

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Bad Honnef

Prinz Markenherz

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Eine attraktive Stadt braucht keine Dachmarke. Ihr Name ist die Marke. Bad Honnef scheint da mit sich ein Problem zu haben. Deshalb hat der Rat beschlossen: Das positive Image muss gestärkt werden.

Ob die Dissmanns, Wolffs, Leiwigs und wie sie alle heißen da wirklich die Dimension eines Dachmarkenaufbaus und einer Dachmarkenführung richtig eingeschätzt haben?

Einen mittleren fünfstelligen Betrag soll die Marke kosten. Genaueres wollte Bürgermeister Otto Neuhoff nicht sagen. Die Dachmarke bis zum Erfolg zu entwickeln, dürfte locker einen sechsstelligen Betrag verschlingen.

Testimonials von Jörg Pütz, Georg Zumsande und dem Rüdiger Fuchs versprühen Begeisterung und schwärmen vom richtigen Weg. Von den jungen Wilden unter den Bad Honnefer Unternehmern saß wohl niemand in der Expertenrunde. Soll strategische Gründe gehabt haben. Man hätte sie im Vorfeld befragt.

Und: Eine Dachmarke soll die Bürger und Bürgerinnen begeistern. Die wurden aber bisher noch gar nicht dazu befragt, was sie begeistern würde. Weil: Dann würde alles viel zu lange dauern.

Die Einführung einer Dachmarke für Bad Honnef ist ein guter Gedanke. Schon der dauerhafte Prozess kann die Bevölkerung stärker zusammenführen. Aber eine Marke, die “von Profis für Profis” hinter verschlossenen Türen erdacht wird, wird vermutlich zunächst mit Akzeptanzproblemen zu tun haben. Es sei denn, Slogan, Logo und Konzept schlagen ein wie eine Rakete und begeistern auf Anhieb die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Probleme gibts bereits mit einem Herzen, das das Wappen der Stadt verzieren soll. Schon ein Herz ohne Wappen als Transporteur von (Marken)-Emotion scheint nicht der Kreativität letzter Schluss zu sein. Ein anderes Detail, wenn es nicht noch korrigiert wird, könnte zu weitaus größerem Unverständnis führen.

Bad Honnef ist gespannt auf die Auflösung. Und honoriert hoffentlich den Mut von Prinz “ON” Markenherz frei nach dem Motto: “Wir bringen Bad Honnef nach vorn!”

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