17.000 Euro für „Father Charles Convention e.V.“

Bad Honnef | Ein voller Erfolg war auch dieses Jahr wieder die Gala der aktion weltkinderhilfe Benefits for Kids – „Kölsche Tön für die Kinder der Welt“ am Samstag im Kurhaus. 20.000 EUR wurden für Kinder in Not gesammelt. Einen Scheck über 17.000 EUR erhielt  der „Father Charles Convention e.V.“ für sein Projekt „Hand in Hand for a better life“ in Uganda überreicht.

Für die Unterhaltung sorgten die Queen-Tribute-Band „The Queen Kings“, die Cheerleader des 1. FC Köln und die Köbesse. DJ Andreas Zwingmann war zuständig für die Musik zwischen den Auftritten. Thomas Heyer moderierte.

Das Projekt Hand in „Hand in Hand for a better life“ der „Father Charles Convention e.V.“ begleitet seit 2007 das Dorf Kasambya in Uganda mit seinen 600 Bewohnern aus der Armut in die ökonomische Unabhängigkeit.

Auch diesmal wieder mit dabei: Die Cheerleader des FC Köln

Auch diesmal wieder bei der Gala mit dabei: Die Cheerleader des FC Köln

Dabei betrachten betrachten die Projektmitglieder auf Basis der Milleniumsdörfer der Vereinten Nationen alle Lebensbereiche gleichzeitig. Die einzelnen Projektteile sind die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Gesundheit/Hygiene, Kinder- und Erwachsenenbildung, Landwirtschaft, Organisation sowie Technologien, wie Energie, Telekommunikation und Mobilität mit Fahrzeugen. Alle Dorfbewohner werden in das Projekt einbezogen.

Das Projekt hat 12 ehrenamtliche Mitstreiter in Deutschland. Für jeden Projektbereich gibt es einen Verantwortlichen, der über Wissen in seinem Fachgebiet verfügt. Die meisten kommen aus Bad Honnef und Umgebung. In Uganda setzt ein Projektleiter mit einem 11-köpfigen Team die gemeinsam erarbeiteten, einzelnen Aufgaben um.

Zunächst wurde gemeinsam mit den Bewohnern die Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt. Über 30 Zisternen an Wohnhäusern und drei Brunnen versorgen aktuell alle Bewohner mit sauberem Trinkwasser.

Zu Beginn des Projektes litten die meisten Bewohner unter der Malaria. Nur eine Handvoll der Menschen hatte ein Moskitonetz. Das Projekt hat sie mit Moskitonetzen ausgestattet und sie in der Nutzung der Netze geschult.

Neben dem Bau und der Renovierung von Toiletten, Hygieneberatung und Ausbau der Krankenstation wurden zwei Gesundheitshelfer ausgebildet, die heute im Dorf für Beratung und Erste Hilfe sorgen. Die Mütter und Kindersterblichkeit während der Geburt konnte durch die Helfer auf „Null“ reduziert werden.

Mit der Landwirtschaft verdienen die Mitglieder der neu gegründeten Genossenschaft mittlerweile hauptsächlich durch den Anbau und die Lagerung von Mais ein gutes Einkommen. Mit dem Geld können sie ab 2017 ihre Kinder in die neue Schule schicken, die „Hand in Hand for a better life“ gerade baut. Die Schulräume können am 30. Januar in Betrieb genommen werden.

Im zweiten Bauabschnitt 2017 werden Unterkünfte für Internatskinder gebaut. In der dritten Bauphase, die für 2018 geplant ist, wird das Projekt eine Mensa und Küche sowie ein Verwaltungsgebäude bekommen. Insgesamt sollen bis zu 300 Kinder aus Kasambya und der Region in der Schule ihre Grundschulzeit verbringen.

Fotos: Florette Hill

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