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Bad Honnef und Umgebung

10 Jahre Freiwilligen-Agentur im Bad Honnefer Rathaus

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Bad Honnef | Die Freiwilligen-Agentur im Bad Honnefer Rathaus feierte Geburtstag, denn seit 10 Jahren werden Menschen, die eine ehrenamtliche Tätigkeit suchen oder anbieten, in der Bad Honnefer Außenstelle beraten.

Henning Spohr, der von Beginn an dabei ist, vermittelt im Rathaus, Rathausplatz 1, jeden Donnerstag von 10:30 bis 12:00 Uhr Beschäftigungsangebote für Freiwillige. Um die 50 Anfragen bearbeitet er im Jahr und auch diese Tätigkeit ist ein Ehrenamt. Mittlerweile kann er auf eine ganze Reihe erfolgreicher Vermittlungen zurückblicken. Was ihn dabei auszeichnet, ist sein großer Eifer, für jeden Topf den passenden Deckel zu finden. Denn sollte er einmal keine passenden Vermittlungsvorschläge in seiner Kartei haben, fragt er auch in seinem Verwandten- und großen Bekanntenkreis nach, ob jemand einspringen möchte. Sein Dank galt der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Bürgermeister Otto Neuhoff gratulierte: „Dass diese gute Sache schon seit zehn Jahren hier ist, finde ich bemerkenswert.“ Der Wunsch von Otto Neuhoff ist, den Stellenwert nach Schweizer Vorbild zukünftig deutlich zu steigern und eine Dachmarke mit einheitlichem Erscheinungsbild zu schaffen.

Dr. Beate Schaaf von „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“ unterstützt Henning Spohr bei seiner Vermittlungsarbeit seit vielen Jahren. Seit der Einführung der Ehrenamtskarte in Bad Honnef im Jahr 2011 betreut sie die Kooperation von Stadt Bad Honnef, Freiwilligenagentur und Diacor im Hinblick auf die Vergabe der Ehrenamtskarten.

Hermann-Josef Hinsenkamp ist in Kooperation mit „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“ in einem Projekt der Freiwilligenagentur tätig, das sich speziell um die Vermittlung von Patengroßeltern kümmert. Drei Mal hat er bereits erfolgreich Patengroßeltern an Familien mit Kinder vermittelt. Noch wesentlich mehr Patengroßeltern werden von Familien gesucht. Es muss aber passen. Hermann-Josef Hinsenkamp selbst ist übrigens schon viele Jahre für unterschiedliche Aufgaben ehrenamtlich tätig, eben zurzeit bei „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“, und stets von Henning Spohr erfolgreich vermittelt worden.

Birgit Binte-Wingen und Jürgen Schweitzer vom Diakonischen Werk im Evangelischen Kirchenkreis An Sieg und Rhein gratulierten ebenfalls. Birgit Binte-Wingen, Leiterin der Freiwilligen Agentur für den Rhein-Sieg-Kreis, zeigte klar die Grenzen des Freiwilligenangebots auf. Die Lücke, die beim Betreuungsangebot von Kindern zum Beispiel bei Alleinerziehenden oder Schichtarbeit der Eltern besteht, kann nicht durch Freiwillige oder Patengroßeltern geschlossen werden. Sie bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Gleichstellungsbeauftragter Iris Schwarz, die zehn Jahre lang als Ansprechpartnerin für die Vermittlungsstelle zur Verfügung stand und weiterhin steht. Jürgen Schweitzer fasste zusammen, dass gerade das derzeitige Bürgerengagement für die Flüchtlinge die große Stärke der Arbeit der Freiwilligen zeigt. Er zitierte John F. Kennedy: „Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, frage was Du für Dein Land tun kannst.“

Foto/Text: Christine Pfalz

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Spendenfreitag – Geldsegen für Bad Honnefer Vereine und Organisationen

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Bad Honnef | Heute war in Bad Honnef Sweet Friday statt Black Friday. Anlässlich seines 80. Geburtstags sammelte Hit-Markt-Gründer Juppi Pütz Spenden, die er heute an Bad Honnefer Vereine und Organisationen verteilte. Insgesamt kamen 8.000 EUR zusammen.

Am Abend bekam der THW-Ortsverein Bad Honnef Besuch von den Honnefer Jungs, eine 30 Jahre alte Stammtischgemeinschaft, die ihre Knobelgewinne einmal im Jahr an Honnefer Pänz verteilt. Diesmal gingen 500 EUR an die THW-Jugend. Die schaffte sich von dem Geld neues Sicherungsmaterial an.

 

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Bad Honnef und Umgebung

“Sind die dort eigentlich alle verstrahlt?”

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Bad Honnef | In Selhof wird das dritte Teilstück “Linzer Straße” fertiggestellt, in der Bahnhofstraße wurde mit Kanalbaumaßnahmen begonnen. Bedeutet für Verkehrsteilnehmer und Anlieger: viel Stress. Und den geben sie offenbar an die Kommunalpolitiker weiter.

So berichtete in der Ratssitzung gestern Abend die stv. Fraktionsvorsitzende des Bürgerblocks, Katja Kramer-Dißmann, von unerträglichen Verkehrszuständen in Selhof. Der Verkehr wird dort über den Feilweg, die Kucksteinstraße und die Menzenberger Straße umgeleitet. Unter anderem sei sie wegen der Situation von wütenden Bürgern gefragt worden, ob die im Rathaus eigentlich alle “verstrahlt” seien.

Dißmann forderte nun gebündelte Aktionen, um das Chaos zu beenden. Dabei regte sie unter anderem intelligente Lösungen, kleinere Busse und die Prüfung weiterer Umleitungsmöglichkeiten an.

Die Verwaltung sagte zu, sich des Themas kurzfristig anzunehmen.

Auf verkehrstechnische Missstände im Bereich der Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße machte FDP-Fraktionsvorsitzende Martina Ihrig  aufmerksam. Außerdem schilderte sie Beobachtungen, nach denen dort teilweise nur sehr schleppend gearbeitet würde, manchmal hätte sie überhaupt keine Arbeiter auf der Baustelle gesehen.

Die Verwaltung wies darauf hin, dass es anfangs zu verspäteten Materiallieferungen gekommen sei.

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Bad Honnef und Umgebung

Einer hielt an: Paketzusteller hilft 76-Jährigem auf der Schmelztalstraße

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Bad Honnef | Paketzusteller haben in diesen Tagen richtig Termindruck. Vollgepackte Ladeflächen, volle Straßen, die ständige Suche nach Parkplätzen und schlechtes Wetter verlangen den Fahrern alles ab. Dennoch zögerte ein Paketzusteller am Donnerstagnachmittag nicht lange, als er im Dunkeln auf der stark befahrenen Schmelztalstraße im Waldstück bei Bad Honnef einen Mann bemerkte, der dort am Straßenrand herumirrte.

Der Auslieferungsfahrer unterbrach seine Tour, stoppte und sprach den Mann an. Da dieser augenscheinlich unterkühlt war und auf Grund einer geistigen Behinderung keine Angaben zu seinem Wohnort machen konnte, setzte der Fahrer den 76-Jährigen in seinen Wagen und fuhr ihn sofort zur Polizei in Oberpleis. Die Beamten dankten dem Fahrer ausdrücklich für sein Engagement. Der wollte davon aber nichts wissen und erwiderte lediglich, dass dies seine Pflicht gewesen sei. Anschließend setzte seine Fahrt fort.

Die Herkunft des 76-Jährigen konnte durch die Polizei ermittelt werden. Der Mann wurde kurze Zeit später von Betreuern abgeholt und zu seiner Wohnanschrift in Bad Honnef gefahren.

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